Ambulante Sozialpsychiatrie Hanna Wellbrock

Leistungen

Was verstehen wir unter
ambulanter sozialpsychiatrischer Versorgung

Wir erbringen unsere Leistungen aufsuchend und unterstützend bei den Menschen in ihrem gewohnten Lebensumfeld. Bei akuten und chronischen psychischen Erkrankungen helfen wir Ihnen dabei Stabilität, Genesung und sichere Versorgung zu erreichen.

Die Häufigkeit der Besuche richtet sich nach dem individuellen Bedarf der betreuten Menschen. Ein Einbezug der Angehörigen, Haus- und Fachärzte, Kliniken, Beratungsstellen‚ Therapeuten, sozialpsychiatrischen und psychosozialen Diensten der Region wird ermöglicht.

Schwerpunkte der APP

  • Hilfe in akuten Krisen!
  • Krisensituationen erkennen und bewältigen
  • Vermeidung von Klinikaufenthalten
  • Unterstützung der ärztlichen Behandlung
  • Entwicklung einer Tages-/Wochenstruktur
  • Unterstützung bei der Bewältigung der Alltagsanforderungen
  • Aktiver Einbezug, Beratung und Entlastung des sozialen Umfeldes und der Angehörigen
  • Koordination und Vermittlung von zusätzlichen Hilfen
  • 24 h Rufbereitschaft, für unsere Klienten

Wie bekommt man APP und wer bezahlt sie

  • Ambulante psychiatrische Pflege wird durch den behandelnden Psychiater, die psychiatrische Klinik und in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt verordnet.
  • Es können Patienten aller Krankenkassen und Selbstzahler versorgt werden.
  • Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Es fallen lediglich die gesetzlichen Zuzahlungen an.
  • Interessierte, Betroffene oder Angehörige können sich an ihren behandelnden Arzt oder an uns wenden.

Was ist Soziotherapie

Soziotherapie ist eine psychiatrisch verordnete Unterstützung und Handlungsanleitung für chronisch psychisch Kranke zur Uberwindung krankheitsspezifischer Defizite / Beeinträchtigungen.

Bei, aus der Erkrankung entstehenden, Beeinträchtigungen im sozialen Umfeld, werden die Betroffenen ebenfalls unterstützt.

Sie wird in der Behandlung schwer psychisch erkrankter Menschen eingesetzt und ist auf bestimmte Krankheiten begrenzt und wird nicht für akute Krisen eingesetzt, die durch APP behandelt werden können.

Sie kann maximal für 120 Stunden in drei Jahren von einem Facharzt verordnet werden.

Betreutes Wohnen (Eingliederungshilfe)

Das betreute Wohnen erfolgt ebenfalls im gewohnten Lebensumfeld des erkrankten Menschen. Diese Maßnahme ist für chronisch erkrankte Menschen zugänglich, die von einer seelischen Behinderung bedroht sind oder bereits eine solche Behinderung haben. Es handelt sich nicht um eine Maßnahme für akut erkrankte Personen!

In der langfristigen Begleitung durch das betreute Wohnen erhalten die Betroffenen:

  • Beratung und Unterstützung
  • Begleitung bei lebenspraktischen Tätigkeiten
  • Hilfe in der Tagesstrukturierung
  • Förderung der Eigenständigkeit
  • Teilhabe am sozialen Leben
  • Hilfe bei der Inanspruchnahme von Hilfen
  • Individuelle Hilfe entsprechend des bestehenden Bedarfes

Jeder kann das betreute Wohnen in Anspruch nehmen! Die Kostenübernahme wird vom Sozialhilfeträger geprüft und bescheinigt. Ein möglicher Eigenanteil wird durch die Behörde errechnet.